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Hitze-Hacks für Familien: So kommt ihr entspannt durch heiße Tage

04 August 2026

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Die Temperaturen klettern nach oben und gefühlt steigt damit auch der Stresspegel im Alltag. Abholen vom Kindergarten oder der Schule bei über 30 Grad? Kann die Nerven ganz schön strapazieren. Katharina aus unserem Naïf-Team ist selbst Mama und kennt das sommerliche Chaos nur zu gut. Wir haben uns mit ihr zusammengesetzt und über ganz praktische Tipps gesprochen, die den Sommer mit Kindern spürbar erleichtern.

Die Sommerhitze macht vielen Familien echt zu schaffen. Katharina, wie startet ihr bei diesen Temperaturen in den Nachmittag?

Ehrlich gesagt mit viel Entspannung und der Einsicht, dass an heißen Tagen nicht alles perfekt laufen muss. Beim Abholen habe ich im Sommer fast immer eine kleine Kühltasche im Gepäck. Darin nehme ich Eis am Stiel und zwei feuchte Waschlappen mit. Wenn die Kinder aus dem Gebäude kommen und nach dem Tag platt sind, legen sie sich die kühlen Lappen direkt in den Nacken. Das bringt sofort Erfrischung und rettet die Stimmung in Sekundenschnelle. Außerdem habe ich eine Thermosflasche mit kaltem Wasser, sowie einen kleinen Handventilator dabei. Der Ventilator ist der absolute Renner – da wird im Fahrrad regelmäßig verhandelt, wer ihn halten darf.

Das klingt nach einer guten Vorbereitung für unterwegs. Was hilft im Auto oder im Kinderwagen?

Autos verwandeln sich im Sommer gefühlt innerhalb von Minuten in einen Backofen. Bevor wir losfahren, lege ich oft ein feuchtes Tuch über die Kindersitze, damit sich der Stoff und die Gurtschnallen nicht so aufheizen. Heiße Schnallen auf der Haut muss wirklich niemand haben. Für Babys im Kinderwagen gibt es auch einen einfachen Trick: Legt die Feuchttücher vor dem Losgehen für 15 Minuten in den Kühlschrank. Wenn man sie dann beim Wickeln unterwegs nutzt, ist das eine wunderbare Erfrischung.

Welche Produkte dürfen in deiner Sommertasche nicht fehlen?

Sonnenschutz ist unterwegs natürlich das A und O. Für Kinder nutzen wir die Kids Sonnencreme mit LSF 50, für die Kleineren die mineralische Sonnencreme mit LSF 50. Bei beiden ist mir wichtig, dass sie mild zur Haut sind, ohne Mineralöle oder Mikroplastik auskommen und nicht kleben. Stellt die Sonnencreme vor dem Eincremen einfach kurz in den Kühlschrank. Das kühlt beim Auftragen sofort angenehm ab.

Für klebrige Hände oder verschwitzte Gesichter habe ich unterwegs immer Feuchttücher dabei – wahlweise die Feuchttücher mit 99 % Wasser oder die Feuchttücher mit Lotion. Beide sind besonders mild zur empfindlichen Haut und kommen komplett ohne Alkohol aus. Und auch die kann man prima im Kühlschrank oder in der Kühltasche lagern.

Die Hitze raubt allen viel Energie. Wie geht ihr damit um, wenn die Kinder nachmittags einfach erschöpft sind?

Hier gilt ganz klar: Alles kann, nichts muss. Manche Kinder kommen mit der Hitze einfach nicht so gut klar. Meine beiden sind nach dem Abholen oft völlig platt und möchten nachmittags nicht mal mehr in die Nähe des Spielplatzes. Das ist absolut in Ordnung. Der Sandkasten läuft uns nicht davon. Wir streichen dann das Restprogramm, nehmen das Tempo raus und machen es uns drinnen gemütlich.

Und wie sieht eure Routine am Abend aus?

Abends geht es vor dem Schlafen unter eine lauwarme bis kühle Dusche. Wichtig ist, dass das Wasser nicht eiskalt ist, weil der Körper sonst direkt wieder anfängt nachzuheizen – und dann geht das Schwitzen im Bett von vorne los. Nach dem Duschen nutzen wir das After Sun Spray mit 0 % Parfum. Das Spray bewahren wir im Kühlschrank auf. Es beruhigt die Haut nach der Sonne und sorgt für einen angenehmen Frischekick vor dem Schlafengehen.

Hast du zum Schluss noch einen letzten Lifehack für uns auf Lager?

Oh ja, mein persönlicher Favorit für die ganz heißen Tage: die Sprühflasche aus dem Baumarkt. Einfach eine saubere Pflanzensprühflasche mit kaltem Leitungswasser füllen und im Garten oder auf dem Balkon auf Sprühnebel stellen. Das liefert auf Knopfdruck Wasserspaß und Abkühlung. Und wenn ich ehrlich bin: Ich nutze das Ding nachmittags mindestens genauso oft für mich selbst wie für die Kinder.

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