Pregnancy

7 Tipps gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft - Feiere die Tiger Stripes!

22 März 2023

Pregnancy shoot Naomi

Neun Monate Schwangerschaft! Wow, da passiert so einiges in und auch an deinem Körper. Dein Baby wächst und wächst und damit es genügend Platz im Bauch hat, ist der Körper so schlau und produziert zusätzliches Östrogen. Dieses Hormon macht unter anderem deine Haut geschmeidig - so kann sie sich besser dehnen.

Manchmal reicht das aber nicht ganz und dein Baby wächst so schnell, dass die Haut nicht mithalten kann - es entstehen Dehnungsstreifen. Fast jede Frau hat sie, also no worries: absolut kein Grund, dich deswegen unwohl oder unsicher zu fühlen. Trotzdem verstehen wir, dass man ihnen vielleicht vorbeugen will. Wie pflegt man am besten, um die Hautrisse zu behandeln? Wir haben da ein paar Tipps für dich!

Wie entstehen Dehnungsstreifen?

Ganz einfach: wenn dein Baby und damit dein Bauch schneller wächst, als deine Haut sich ausdehnen kann. In der Schwangerschaft, aber auch bei einem Wachstumsschub in der Jugend oder durch große Gewichtszunahme in kurzer Zeit kann es zu Dehnungsstreifen kommen. Das Wachstum verursacht kleine Risse in deinem Bindegewebe, die von außen sichtbar sind. Dies kann am Bauch, aber auch an Brüsten, Beinen und manchmal auch an den Armen vorkommen. Diese Streifen können zu Beginn auch lila oder rot sein, aber mit der Zeit werden sie wieder blasser.

Kann ich Dehnungsstreifen vorbeugen?

Jein. Ob du Dehnungsstreifen bekommst oder nicht, kannst du kaum beeinflussen, da das weitgehend genetisch bedingt ist. Wenn du jetzt denkst, dass du eh nichts dagegen tun kannst: das stimmt nicht ganz! Wichtig ist es auf jeden Fall, die Haut geschmeidig zu halten und zu pflegen. Ein pflegendes Öl oder ein Bauchbalsam sind keine Wundermittel, die Dehnungsstreifen verhindern, aber sie helfen auf jeden Fall. Das liegt daran, dass sie Inhaltsstoffe enthalten, die speziell auf die Bedürfnisse der Haut in der Schwangerschaft abgestimmt sind. Sie fördern die Elastizität und können so helfen, den Hautrissen vorzubeugen. Aber mal ehrlich: Dehnungsstreifen sind nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste, denn die meisten Frauen haben sie. Bei Naïf nennen wir sie auch tiger stripes. Klingt doch viel cooler als Dehnungsstreifen, oder? Dehnungsstreifen sind eigentlich etwas, auf das man stolz sein kann. Einen Mini-Menschen 9 Monate lang zu erschaffen ist schließlich keine Kleinigkeit! Dennoch kann es nicht schaden, den Bauch gut zu pflegen, damit er geschmeidig bleibt und sich nicht zu gespannt anfühlt. 

Unsere ultimativen Tipps

Feuchtigkeit

Ob du schwanger bist oder nicht, deine Haut und dein Körper brauchen Feuchtigkeit, um neue Zellen und Elastin zu produzieren. Unterstütze deinen Körper, indem du auch in der Schwangerschaft mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser trinkst.

Zupfmassage für den Bauch

Es dauert nur 5 Minuten, aber eine wundervolle Zupfmassage wird dein Bindegewebe am Bauch stimulieren und die Durchblutung anregen. So wird dein Gewebe elastisch gehalten. Du kannst für die Massage ein reichhaltiges Öl, wie zum Beispiel unser entspannendes Naïf Schwangerschaftsöl, verwenden. Dann versorgst du dabei deine Haut noch super mit Nährstoffen. (Lies hier, wie du eine Bauchmassage gibst!)

Eincremen, eincremen, eincremen

Die Freude über dein Baby im Bauch ist groß, aber die Haut dort juckt und das macht dich manchmal ganz verrückt? Naïf to the rescue! Verwende von Anfang an unseren pflegenden Schwangerschaftsbalsam. Natürliche Inhaltsstoffe wie Sheabutter und Sesamöl versorgen deinen Babybauch mit einer Extraportion Feuchtigkeit und simsalabim, der Juckreiz ist verschwunden!

Ein kleiner Tipp noch: lieber nicht zu heiß duschen! Deinem Baby würde das nichts ausmachen, aber zu heißes Wasser trocknet die Haut (nicht nur am Bauch) aus. Deine Haut kannst du während des Duschens sanft mit unserem reichhaltigen Duschschaum pflegen. Also lieber nur lauwarm bis warm duschen und danach das intensive Einschmieren genießen. Vielleicht möchtest du ein kleines Ritual daraus machen? Während des Eincremens kannst du deinem Baby erzählen, was du am heutigen Tag vorhast oder wovon du geträumt hast – völlig egal was, aber ungefähr ab der 17. SSW können Babys die Stimme der Mutter hören und lernen, sie zu erkennen. Ab dem dritten Trimester etwa können sie auch die Stimme des Vaters hören, wenn er in der Nähe des Bauches spricht (Quelle: Apotheken Umschau).

Wechselduschen

Warm – kalt – warm – kalt – brrr, eine Wechseldusche macht dich früh morgens nicht nur ordentlich wach, sondern du tust damit auch deiner Haut was Gutes! Die Durchblutung wird angeregt und das Bindegewebe gestärkt.

Schwangerschaftsgürtel

Genauso wie sich deine Brüste über einen gut stützenden BH freuen, freuen sich vielleicht spätestens im letzten Trimester der Schwangerschaft dein Bauch und dein unterer Rücken über einen Schwangerschaftsgürtel. Der größer werdende Bauch belastet den Rücken und über den Schwangerschaftsgürtel wird der Bauch sanft angehoben und der Rücken entlastet. Zudem wird die Haut am Bauch etwas weniger gedehnt. Richtig angenehm!

Sport

Leichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, zügiges Spazierengehen oder auch Yoga können helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Hierbei solltest du nicht unbedingt mit etwas ganz Neuem anfangen, sondern besser an dem anknüpfen, wobei du dich vor der Schwangerschaft schon wohlgefühlt hast. Möchtest du wissen, wie intensiv du Sport machen kannst, hilft dir folgende Faustregel: solange du währenddessen noch eine lockere Unterhaltung führen könntest, ist die Intensität richtig. Fühlst du dich verausgabt und merkst, dass du außer Atem bist, dann lieber etwas weniger Gas geben. Deine Hebamme oder dein*e Frauenärzt*in können dir auch Tipps geben, was deinem Baby und dir hier guttun würde.

Ernährung

Um deinem Bindegewebe etwas Gutes zu tun, solltest du bei deiner Ernährung auf besonders wichtige Nährstoffe achten. Dazu gehören Kupfer (findest du zum Beispiel in Fisch, Nüssen oder Hülsenfrüchten) und Mangan (ist in Vollkornmehl oder Haferflocken enthalten), aber auch Vitamin C, welches du in großer Menge in roter Paprika oder Zitrusfrüchten findest, unterstützt das Bindegewebe. Willst du naschen? Greife zu protein- und ballaststoffreichen Snacks. Diese sorgen dafür, dass du schneller satt bist - zum Beispiel Erdnussbutter, Vollkorncracker, Äpfel, Joghurt mit Nüssen und Obst.

Am Ende gilt: du kannst einiges tun, um Dehnungsstreifen vorzubeugen, aber du kannst tiger stripes nur bedingt verhindern, da sie größtenteils erblich bedingt sind. Unsere Tipps helfen dir dabei, die Wahrscheinlichkeit für Dehnungsstreifen zu reduzieren – und dich in der Schwangerschaft einfach gut zu pflegen.

Own those tiger stripes, mama!

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